Halbleer

Das Licht über mir brennt. doch es wärmt nicht Die Schatten kriechen in die Ritzen, und mein Kopf sinkt tiefer in die Hand, als wollte er verschwinden.
Der Teller bleibt unberührt, das Glas halb leer und doch ist die Stille voller Geräusche die niemand hören will.
Draußen ziehen die Fenster fremder Wohnungen vorbei, Leben, die nicht meines sind, Und hier drinnen hängt ein Satz an der Wand, als Aufforderung, als Drohung „Es ist Zeit, etwas zu ändern.“
Aber ich bleibe,
mit müden Augen und einem Körper, der sich schwerer anfühlt als die Nacht

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